In meiner Herkunftsfamilie war Leistung ein hoher Wert. Viel zu arbeiten und beruflich erfolgreich zu sein, gehörte ebenso dazu wie eine aktive Freizeit, am besten gemeinsam mit anderen Menschen.
Bis heute meldet sich manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich allein zu Hause "Nichts" tue. Selbst dann, wenn mein Verstand gute Gründe dafür liefert. Die verinnerlichten Antreiber und Muster zu erkennen, ist die eine Herausforderung. Mich davon zu lösen und zu spüren, welche Balancen wirklich zu mir passen, ist ein lebenslanger Lernprozess.
Kennen Sie das?
Gelegentlich gelingt es mir, die Dinge zu verbinden. Dazu hier ein paar Gedanken im Video.
Hier ein paar Gedanken im Video, dazu bitte „Externe Inhalte dieser Nachricht anzeigen“ aktivieren:
Mögen Sie Urlaub? Vermutich ja.
Hätten Sie gerne dauerhaft Urlaub? Vermutich nein.
Die meisten Menschen strengen sich gerne an. Sie wollen sich mit ihren Talenten sinnvoll in die Gesellschaft einbringen, Verantwortung übernehmen, wirksam und von Bedeutung sein.
Entscheidend ist nicht, Anstrengung grundsätzlich zu vermeiden oder ständig nach Entspannung zu streben. Die relevante und individuell zu beantwortende Frage lautet vielmehr: Wie viel wovon ist für mich die stimmige Balance?
Im Coaching schaffen wir gemeinsam Raum, genau hinzuschauen: Welche Balancen im Spannungsfeld der eigenen Antreiber und Muster sowie der äußeren Erwartungen und Normen entspricht Ihrem Leben und Ihren Werten? Welche Schritte bringen Sie dieser Balance im Alltag näher? Und wie können Sie scheinbar wiederstrebende Anliegen miteinander verbinden?
Wenn Sie Fragen haben, sich für ein Coaching interessieren oder Ihre Gedanken mit mir teilen möchten, freue ich mich auf Ihre Nachricht an
kontakt@karin-leven.de
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Anfang der Woche erfasste mich eine latente und diffuse Unzufriedenheit. Ich wusste selber nicht, aus welchen Gründen.
Wenn ich den Grund unbedingt sofort verstehen will, im Sinne eines zielgerichteten Suchens, verkrampfe ich und werde noch unzufriedener.
Gelingt mir ein Haltungswechsel vom Suchen zum Finden, z.B. beim Laufen oder Fahrradfahren, werde ich offener, entspannter und meine Wahrnehmung weitet sich. Manchmal entdecke ich dann Erhellendes, wie in diesem Fall eine unkluge Auftragsentscheidung meinerseits.
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Wenn Sie genau wüssten, was Sie suchen, wären Sie vermutlich nicht im Coaching. Für gewöhnlich bringen Sie mindestens einen Coachinganlass mit, z.B. Überlastung durch Anforderungen von außen, Konflikte oder Führungsthemen; Fragen und Dinge, die anders sein sollen.
Manchmal erleben Sie so große Belastungen, dass Lösungen unmöglich erscheinen. Das heißt, ein Suchprozess ist von vorneherein vergeblich, denn es gibt nichts zu finden.
Ein "professionelles Verzweifeln" kann helfen inne zu halten. Möglicherweise entsteht danach eine Offenheit für das Finden von noch unsichtbaren Optionen, die momentan jenseits unserer gegenwärtigen Vorstellungskraft liegen.
Lassen Sie sich überraschen!
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